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Käferlive Blog

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Abgasreinigung per Software-Update

Abgasreinigung per Software-Update

Der Dieselgipfel vom 02.08.2017 ist irgendwie der Gipfel...

Die Autoindustrie bietet als Minimallösung ein Software-Update für Euro5 und Euro6 Diesel, mit dem sich das NOX-Problem beheben lassen soll. Da fragt man sich als Ingenieur, Software-Entwickler und Forensiker: Wenn es so einfach ist, mit neuer Software für die Steuergeräte (oder vermutlich einer anderen Parametrierung) die Emissionswerte signifikant zu reduzieren, ohne dass dies eine Auswirkung auf Leistung und/oder Verbrauch hat: Warum hat man dann diese Software nicht von vorneherein eingebaut? Faktisch bewegt man sich in einem Konfliktdreieck (vereinfacht dargestellt), bei dem konkurrierende Anforderungen wie Leistung und Fahreigenschaften mit Verbrauch und Emissionen in einem Arbeitspunkt zu einem Kompromiss führen (müssen). Das nun rein mit Software bewerkstelligen zu wollen ist m.E. utopisch. Ohne Veränderungen am Motor in Form von Hardware-Änderungen im Bereich der Abgasreinigung wird es keine Veränderung geben oder zumindest keine, die nicht zu geringeren Fahrleistungen oder einem höheren Verbrauch bzw. anderen Seiteneffekten führt.

Und der Nachweis, was genau gemacht wird, wird wieder einmal vollkommen intransparent sein, weil die Autoindustrie sich nicht in die Karten schauen lässt (mutmaßlich nicht mal das KBA), denn eigentlich müssten die Veränderungen jetzt offen gelegt werden. Stattdessen bleibt nur das Vertrauen, dass es funktioniert oder die Messung, was am Ende herauskommt. Denn die forensische Auswertung mittels Reverse-Engineering der Steuergeräte (vorher/nachher) wäre extrem aufwändig. Vertrauen schaffen geht m.E. anders.

 

 

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Meinung: Autoindustrie in Deutschland gefährdet sich und unseren Wohlstand

Meinung: Autoindustrie in Deutschland gefährdet sich und unseren Wohlstand

Die VW-Dieselaffäre hat sich zu einem ausgewachsenen Abgasskandal ausgeweitet. Während beim VW-Konzern der Betrug nachgewiesen und eingeräumt wurde, gibt es bei anderen deutschen Autobauern „nur“ begründete Verdachtsfälle. Noch. Jetzt kommt der Vorwurf (mit Selbstanzeigen von VW und Daimler) hinzu, dass sich deutsche Autobauer über zwei Jahrzehnte unerlaubt abgesprochen haben, welche Komponenten, Techniker und Zulieferer sie u.a. in Bezug auf die Abgasreinigung sie einsetzen. Als Ergebnis wurden mutmaßlich zu kleine SCR (Harnstoff)-Tanks zur Abgasreinigung verbaut und es wird offenbar viel zu wenig Ad-Blue in die Motoren eingespritzt. Überraschend, dass ein moderner LKW um Welten sauberer arbeitet, als ein Euro 5- oder Euro 6-PKW. Fast schon Nebensache sind die ganzen regulären Rückrufe der Automobilunternehmen wegen Produkt- und Sicherheitsmängeln und die jüngste Meldung, dass VW die brasilianische Militärregierung im dortigen VW-Werk bis 1985 systematisch bei der Bespitzelung der Mitarbeiter unterstützt hat. Und über die IT-Sicherheitsmängel, die wir bei den ersten zarten Gehversuchen hinsichtlich Vernetzung der Fahrzeuge in den vergangenen zwei Jahren entdeckt haben, redet aktuell auch niemand mehr. Denn zu den Bemühungen, den Verbraucher zu prellen und nachhaltig vom Kauf eines deutschen Premium-Autos abzuhalten, kommen noch vollmundige Produktankündigen zu Elektroautos und voll-automatisiert bis autonom fahrenden Fahrzeugen hinzu, die so wirklich keine große Mehrheit und Begeisterung bei der Bevölkerung findet. Komisch. Alle diese Maßnahmen sind geeignet, die deutsche Automobilindustrie mittel- bis langfristig vollständig zu zerstören. Ganze Wertschöpfungsketten in der Industrie und im Automobilhandwerk gehen baden, wenn sich strombetriebene automatisch fahrende Kutschen, die niemanden mehr allein gehören (und folglich auch niemand für die warmwasserbeleuchtete 21“ Alufelgen zahlt) als Ersatz für des Deutschen liebstes Kind durchsetzen sollten. Ein führendes Wirtschaftsinstitut errechnete jüngst 600.000 dauerhaft wegfallende Arbeitsplätze, wenn man auf den Verbrennermotor verzichtet. Bei Daimler braucht man zukünftig statt 7 nur noch 1 Mitarbeiter für die Motorenfertigung. Die anderen 6 können ja dann Apps für die Digitalisierung entwickeln.

Nicht falsch verstehen: Langfristig führt kein Weg vorbei an einer Abkehr von Motoren, die nicht nachwachsende Rohstoffe einfach so verbrennen und Abgase in die Luft pusten. Aber ein Elektroauto mit derzeitigen Batteriekonzepten (Schadstoffe, Reichweite, Lebensdauer) und der Energieherkunft (nur 30% aus regenerativer Energie in Deutschland) soll mir bitte niemand als Verbesserung gegenüber einem modernen Verbrenner verkaufen.

Warum uns das alles interessieren sollte? Derzeit ist jeder 10. Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt von der Autoindustrie abhängig. Das ist ein zentraler Bestandteil unserer Wertschöpfungskette, unseres Wohlstands und der Marke „Made in Germany“.

Es wird Zeit, dass man sich in Wolfsburg, München, Ingolstadt und Stuttgart der Verantwortung bewusst wird, die man gegenüber den Mitarbeitern und der Gesellschaft hat. Und die Politik – allen voran das Bundesverkehrsministerium unter Leitung von Herrn Dobrindt (er merkt erst nichts, und dann später auch nichts) – sollte man zügig daran arbeiten, die wild gewordene Horde wieder einzufangen.

Die von der Politik herbei geredete Feinstaub-Debatte um den Diesel und Sprüche unserer Bundeskanzlerin, dass man in wenigen Jahrzehnten nur noch mit Sondergenehmigung Auto fahren darf, sind noch zusätzliche Sargnägel. Hier sägen Politik und Industrie ganz fleißig an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Danke dafür.

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WannaCry bald auch im Auto?

WannaCry bald auch im Auto?

WannaCry bald auch im Auto?

Im Mai hat es mal wieder eine Schad-Software bis in die Tagesschau geschafft. Dies auch vollkommen zurecht, denn schließlich hat der Erpressungs-Trojaner sozusagen als Beifang oder Kollateralschaden auch die Anzeigesysteme der Deutschen Bahn auf den Bahnsteigen und Britische Krankenhäuser tagelang lahmgelegt. Betroffen waren vor allem ältere Windows-Betriebssysteme, die nicht mit aktuellen Sicherheits-Patches abgesichert waren (sagt auch viel über die IT-Sicherheit in den betroffenen Unternehmen aus).

Und der Impact war sogar so groß, dass Microsoft entgegen sonstiger Ankündigungen sogar Patches für Uralt-Systeme nachgeschoben hat, die man eigentlich seit Jahren nicht mehr verwenden dürfte (Windows XP, Windows 2003 Server etc.).

Anderes Beispiel auch von Mai 2017: Britisch Airways musste den gesamten Flugverkehr für 1-2 Tage einstellen, weil die Firmen-IT wohl wegen eines simplen Stromversorgungsproblems komplett ausgefallen war – weltweit.

Was lernen wir daraus auch in Bezug auf das immer weitere Voranschreiten von Vernetzung, Computerisierung und Digitalisierung? Offenbar nichts.

Wir machen fröhlich weiter so bis zum nächsten Crash, denn Fachleute und solche, die wie die Blinden von der Farbe reden, gaukeln uns vor, dass in der Digitalisierung das Heil des 21. Jahrhunderts liegt.
Tatsächlich bringt die Digitalisierung – wie jeder Fortschritt – enorme Chancen. Aber bitte mit Sicherheit. Man springt ja auch nicht einfach so aus dem Flugzeug, weil man dann ganz frei fliegen kann, ohne einen Fallschirm mitzunehmen.

Viele Produktentwicklungen und Neuerung befinden sich gerade im freien Fall. War es bisher nur Geld, welches weg war, wenn die IT crashte, sind es nun schon Infrastrukturen, die zeitweise nicht oder nur noch sehr eingeschränkt funktionieren. Morgen sind es Systeme, die bei ihrem Ausfall Menschenleben kosten.

Darüber sollte man vielleicht nachdenken, wenn man Industrieanlagen und Kraftwerke vernetzt, Infrastrukturen massiv von Computern steuern lässt und dem Auto beizubringen versucht, autonom zu fahren.
Wäre ich ein Black-Hat und hätte gerade mal wieder Geldprobleme, dann würde ich eine Attacke wie WannaCry nicht auf pisselige Computer absetzen, sondern Autos angreifen. Voll lustig, wenn dann auf dem Display steht: „Schade auch – Ihr Auto wurde gerade verschlüsselt – Zahlen Sie 300,00 € oder US $ in Bitcoins auf mein Konto und ich schalte Ihnen Ihr Auto (vielleicht) wieder frei. Ansonsten bleiben Sie jetzt auf der Kreuzung stehen.“.

Dann habt Ihr wirklich etwas zum Heulen…

Wetten, dass so etwas kommt?

Oder wollen wir uns mal langsam ernsthaft über Datensicherheit unterhalten?



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Ehrenamtliches Engagement bei der IHK Aachen und am Landgericht Aachen

Ehrenamtliches Engagement bei der IHK Aachen und am Landgericht Aachen

Die Arbeit, die man ehrenamtlich leistet ist zwar kostenlos, aber selten umsonst. Oder, wie die IHK Aachen in den Wirtschaftlichen Nachrichten Ausgabe Mai 2017 titelt: Unbezahlt und unbezahlbar.

Wenn Dipl.-Ing. Thomas Käfer jedes Jahr rund zwei Wochen seiner Arbeitszeit oder Freizeit (je nach Sichtweise) investiert, um in der Vollversammlung, in diversen Ausschüssen und als Prüfer in den IT-Berufen der IHK Aachen oder als Handelsrichter am Landgericht Aachen ehrenamtlich tätig zu sein, dann macht er das für sich und andere. Die anderen profitieren dabei genauso wie man selbst, denn letztlich bleibt das gute Gefühl zurück, etwas in die Gesellschaft "eingezahlt" und anderen geholfen zu haben. Und der eigene Horizont erweitert sich dabei sowieso. Gut, dass das viele Unternehmer und angestellte Prüfer auch so sehen und es eine breite Unterstützung des Ehrenamtes für die Wirtschaft und die Menschen in der Region gibt. Wer mehr wissen möchte, dem sei die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftlichen Nachrichten der IHK Aachen empfohlen. Hier nimmt das Thema Ehrenamt die Schlüsselposition ein - direkt neben dem Projekt Mensch! von Detlev Kellermann und Nikos Geropanagiotis und der in Aachen derzeit sehr präsenten Aktion zu den Menschenpflichten.

 

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