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Telekom und rd. 900.000 Kunden werden Opfer einer groß angelegten Hacker-Attacke

Telekom und rd. 900.000 Kunden werden Opfer einer groß angelegten Hacker-Attacke

Wie sich nun herausstellt, sind die Probleme seit dem 27.11.2016 im Telekom Netz, bei dem rd. 900.000 Kunden weder Internet, noch Telefon noch Fernsehen haben/hatten, auf einen Hackerangriff zurückzuführen. Offenbar wurden gezielt nur Speedport- Router der Telekom, die vom taiwanesischen Hersteller Arcadyan stammen, angegriffen.

Das zeigt eine wesentliche Verwundbarkeit des Internet der Dinge. Da in vielen Systemen und Anwendungsbeispielen schon jetzt und zukünftig noch stärker Monokulturen mit einer massenhaften Verbreitung eines immer gleichen Systems zum Einsatz kommen, hat ein Angriff auf solch ein System sofort einen immensen Impact.

Jetzt konnten die Kunden „nur“ nicht telefonieren, surfen und Fernsehen schauen.

Aber was ist mit Smart-Metern – den intelligenten Stromzählern, die demnächst massenhaft auch in deutschen Haushalten verbaut werden sollen? Diese besitzen auch einen Internetanschluss und vielfach die Möglichkeit, den Strom via Fernzugriff abzuschalten. Ein massenhafter Angriff auf solch ein System würde die Stromversorgung in die Knie zwingen und in letzter Konsequenz zur flächendeckenden Notabschaltung von Kraftwerken führen (Ob Tihange das durchsteht?). Der Roman „Blackout“ ist nicht weit hergeholt.

Und ein systematischer Angriff auf vernetzte Autos mit jeweils demselben System an Bord könnte die Verkehrs-Infrastruktur lahmlegen. Irgendwie blöd, wenn auf einmal hunderttausende von Fahrzeugen von Hersteller X auf den Kreuzungen liegen blieben.

Was lernen wir daraus? Die Telekom ist nicht blöd. Im Gegenteil. Sie hat eine Menge Kompetenz in der Abwehr von massenhaften Hackerangriffen. Und trotzdem wurde sie zum Opfer.

Und die Stromriesen oder die Autohersteller machen das besser? Wer es glaubt…

Also Finger weg von Technologien und Monokulturen, die man nicht beherrscht bzw. beherrschen kann. Nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll.

Und das sagt jemand, der ein Voll-Nerd ist, was Computer und Technik angeht.

Update 01.12.2016: Der Autor hat einen Sprecher der Deutschen Telekom - Dr. Peusgens - auf dem IT Sicherheitstag NRW in Bonn im Nachgang zu einem Vortrag zu IT-Sicherheit und einer Stellungnahme zum Routerausfall gefragt, ob man daraus nicht lernen müsste, dass eine Monokultur wie ca. 900.000 fast identische Router bei einem Angriff darauf dieser einen massiven Impact hat und man doch besser auf viele verschiedenartige Systeme setzen könnte. Darauf antwortet Dr. Peusgens, dass die Gleichartigkeit im konkreten Fall gerade dazu geführt hat, das man schnell eine einzige Abhilfemaßnahme anwenden konnte.

Damit wird jedoch das Symptom erfolgreich bekämpft, welches es im anderen Fall nicht in dieser flächenhaften Ausdehnung gegeben hätte.

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Car-Forensics und Käfer IT in den Wirtschaftlichen Nachrichten 11/2016 der IHK Aachen

Car-Forensics und Käfer IT in den Wirtschaftlichen Nachrichten 11/2016 der IHK Aachen

Gerade ist die neueste Ausgabe der Wirtschaftlichen Nachrichten der IHK 11/2016 im Briefkasten gelandet. Schwerpunktthema diesmal ist der Automobilsektor in der Region Aachen. Schön, dass auch wir uns darin mit dem Thema Car-Forensics wiederfinden.

Mehr Infos: https://www.aachen.ihk.de

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Skript zum Vortrag Car-Forensics/Digitale Kfz-Forensik 2.0 2016

Skript zum Vortrag Car-Forensics/Digitale Kfz-Forensik 2.0 2016

Skript zum Vortrag Car-Forensics/Digitale Kfz-Forensik 2.0 2016 erhältlich

Für diejenigen, die den Vortrag Car-Forensics schon gehört haben und gerne noch etwas nachschlagen möchten und diejenigen, die den Vortrrag verpasst haben, gibt es jetzt die Folien und das Skript als Download.

Car-Forensics 2.0 - Fahrzeugvernetzung und IT-Sicherheit im Automobil kritisch betrachtet – oder: Was wir von den Hackern lernen können“ nennen.  

Skript enthält Folien und formulierten Text zu den Folien als Erklärung. 59 Seiten DIN A4 als PDF - Nur zur persönlichen Nutzung - Keine Weitergabe an Dritte - Kein Veröffentlichungsrecht ausch auszugsweise enthalten.

Dieser Artikel ist veraltet - Bei Interessean einer aktuallen Version melden Sie sich bitte per E-Mail bei uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Fahrzeugvernetzung und IT-Sicherheit im Automobil kritisch betrachtet – Der lange oder gar falsche Weg zum automatisierten Fahren.

Fahrzeugvernetzung und IT-Sicherheit im Automobil kritisch betrachtet – Der lange oder gar falsche Weg zum automatisierten Fahren.

Moderne Automobile sind rollende Computer mit einer überbordenden Komplexität.

Mit dem Ziel, diese Fahrzeuge immer mehr untereinander und mit Verkehrsinfrastrukturen zu vernetzen und in letzter Konsequenz voll-automatisiert oder gar autonom fahren zu lassen, haben sich die Hersteller einiges vorgenommen. Betrachtet man jedoch, wie unbedarft und fahrlässig vielfach aktuelle Systeme, die im Auto verbaut sind oder mit diesem gekoppelt werden, entwickelt und realisiert werden, ist das Vertrauen in die Sicherheit (Safety und Security) unbegründet.

Die Erwartungshaltung des Autokäufers bzw. Fahrers liegt mittlerweile - begünstigt durch vielfach oberflächliche und unkritische Berichterstattung in den Medien und vollmundigen Werbeversprechen und Strategieankündigungen der Automobilhersteller - deutlich über dem, was in Bezug auf Qualität und Funktionsumfang an Fahrerassistenzsystemen und Vernetzung in aktuellen Modellen tatsächlich angeboten wird bzw. wie es dort implementiert ist. Von dem mittelfristig angepeilten Ziel sowohl der Hersteller als auch der Politik und Verkehrsexperten, in wenigen Jahren zumindest in bestimmten Arealen (z.B. auf Autobahnen oder geografisch abgegrenzt) Autos selbstständig fahren zu lassen, ist man wohl weiter entfernt, als mancher zugeben oder wahrhaben will. Dazu muss man gar nicht erst auf Tesla mit dem ersten "vollautomatisch" verursachten tödlichen Unfall schauen.

Die Zuverlässigkeit und der Funktionsumfang von Assistenzsystemen z.B. auch bei deutschen Premium-Autos liegen aktuell faktisch in einem Bereich, wo ein blindes Vertrauen in die Funktion unangebracht ist. Der "deutsche" Autofahrer kann sich erst gar nicht über mehrere Kilometer automatisiert chauffieren lassen. Das gibt weder die Rechtslage noch die tatsächliche Implementierung oder gar die Güte der Umfelderkennung und Steuerung im Alltag her.

Wenn man sich als Forensiker nur stichprobenartig und exemplarisch mit einem modernen System aus dem Automotiv-Umfeld auseinandersetzt, findet man viel zu schnell Beispiele, wie übliche Regeln zur Sicherstellung der IT-Sicherheit, Privacy und Datenschutz missachtet werden, die letztlich auch Auswirkungen auf die Safety haben. Und wenn man einmal mehrere Tausend Kilometer mit einem mit Fahrassistenzsystemen und Computern vollgestopften Premium-Fahrzeug aktuellster Bauart herumgefahren ist, fragt man sich, ob man nun sicherer oder unsicherer unterwegs ist. Man muss nicht nur eine überbordende Anzahl von Warnhinweisen und Tönen hinnehmen, sondern registriert eine unerwartet hohe Zahl von Fehlreaktionen und -funktionen der Assistenzsysteme. Die Bedienlogik folgt oft keinem einheitlichen oder intuitiven Konzept und man fragt sich ernsthaft, was sich der Entwickler dabei gedacht hat. Warum muss man beim Zoomen in eine Karte bei einer Anzeige das Bedien-Rädchen zu sich hindrehen und beim anderen System im selben Auto von sich wegdrehen? Warum muss man bei jedem Booten des Autos (Der Begriff „Starten“ wäre unangebracht) u.a. jedes Mal mit Meldung und einem „Pling“ (neben einer dauerhaft leuchten Anzeige im Dachhimmel) darauf hingewiesen werden, dass der Beifahrer-Airbag eingeschaltet ist? Warum macht es „Pling“ wenn man den Rückwärtsgang einlegt und warum piept der Parkpiepser vorn, wenn man gerade rückwärtsfährt?

So ist der Fahrer nun neben der Fahraufgabe auch damit beschäftigt, zu kontrollieren, ob die Assistenzsysteme, die ihm eigentlich das Leben leichter machen sollten, auch gerade korrekt arbeiten oder er dem Assistenzsysteme assistieren muss. Bei der Tempolimitanzeige via Verkehrszeichenerkennung und Auswertung von Navigationsdaten kann man eine Münze werfen, ob das detektierte Tempo stimmt oder nicht und das ist nicht mal durchgängig deterministisch.

Nicht lustig ist dann, wenn das Fahrzeug bei 120 km/h auf der Autobahn „meint“, es hätte ein Tempolimit von 60 km/h detektiert und bei aktiviertem Tempomat das Fahrzeug auf offener Strecke und für die nachfolgenden Fahrer ohne ersichtlichen Grund deutlich auf das vermeintliche Tempolimit herunterbremst. Und was nützt ein Warnsystem und wie viel Vertrauen hat man darin, wenn es bei 180 km/h beim Überholen eines Lastwagens plötzlich eine Aufmerksamkeitsbremsung einleitet, weil es sich "erschrocken“ hat? Die erste Konsequenz: Die Assistenzsysteme werden abgeschaltet weil sie nerven und fehlen im Fall der Fälle, wenn der Fahrer sie dann tatsächlich einmal hätte gut gebrauchen können. Die zweite Konsequenz: Beim nächsten Auto verzichtet der Autokäufer auf nutzloses und teures Spielzeug im Beta-Stadium und fährt lieber selber. Der Vertrauensvorschuss beim technik-affinen Käufer ist nämlich dahin. Und was macht erst der kritische Fahrer? Ohnehin gefällt nur einem kleineren Teil der Autofahrer der Gedanke, von einer Maschine pilotiert zu werden. Sie muss nachweislich um Faktoren sicherer sein, als der menschliche Fahrer, damit man ihr vertraut. Ein paar statistische Kilometer mehr bis zum nächsten Unfall ist kein stichhaltiges Argument für eine gesellschaftliche Akzeptanz von automatisiert oder gar autonom fahrenden Fahrzeugen.

Dabei gibt es Bedarf für diese Systeme und sinnvolle Anwendungsbereiche. Und sicherlich wird die Maschine – wenn sie richtig programmiert wurde – weniger Fehler machen, als der Mensch, denn sie ermüdet nicht und reagiert deterministisch.

Nur wird der bisher eingeschlagene Weg vielleicht gerade nicht dazu führen, das Ziel automatisiertes und autonomes Fahren und damit die Reduzierung der Verkehrsunfälle und Staus zu erreichen. Autokäufer sind keine Beta-Tester und bei 1,5 Tonnen bewegter Masse hört der Spaß mit unsicher und nachlässig implementierten Systemen einfach auf. Und: Schwerfällige und oft veraltete Entwicklungsmethoden und -zyklen sind nicht geeignet, auf die schnelllebigen Herausforderungen zu reagieren, um einerseits die Kundenerwartung zu erfüllen und andererseits die Integrität der Systeme wirksam zu schützen. Denn Hacker schlafen nicht und über die haben wir hier noch gar nicht geredet.

Was kann man besser machen? In der Vortragsreihe Car-Forensics 2.0 wird in den kommenden Monaten an konkreten Beispielen gezeigt, wie man es nicht machen sollte und welche neuen Schwachstellen entdeckt wurden. Aber niemand ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen und andere können davon lernen, um es besser zu machen. Und auch diejenigen, die jetzt schon als Beispiel aufgefallen sind könnten sich helfen lassen…

In den Vorträgen wird daher exemplarisch angesprochen und gezeigt, wie leicht sich solche Systeme angreifen und manipulieren lassen und dass es durchaus realistische Missbrauchsszenarien gibt, die die Betriebssicherheit und den verantwortungsvollen Umgang mit aufgezeichneten und übertragenen Daten gefährden.

Nach dem Motto „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“ werden zu den jeweiligen Angriffsvektoren und Missbrauchsszenarien sinnvolle vorbeugende Gegenmaßnahmen und veränderte Vorgangsmodelle angesprochen

Die Vorträge basieren auf den Ergebnissen der gleichnamigen Forschungsarbeit Car-Forensics, die im September 2015 veröffentlicht und seither durch immer wieder durch neue Untersuchungen und Erkenntnisse aktualisiert wurde sowie auf praktischen Erfahrungen im Bereich Penetration-Testing im Automobilumfeld (Bezug über den Buchhandel ISBN 9783738635393 oder http://www.car-forensik.de .

Neben den Kurzvorträgen im Rahmen von Automotive- und IT-Sicherheitsveranstaltungen gibt es selbstverständlich die Möglichkeit Inhouse-Schulungen zu buchen oder ganze Sicherheitsberatungen und Penetration-Tests zu buchen

Dipl.-Ing. Thomas Käfer, M.Sc. ist mit seinem IT-Systemhaus Käfer IT Systeme e.K. seit 1990 selbstständig in der IT tätig. Er arbeitet seit 2002 als Sachverständiger für Systeme und Anwendungen der Informationsverarbeitung (seit 2006 öffentlich bestellt), als IT-Consultant, Fachautor und Dozent für die IT-Spezialistenausbildung und beschäftigt sich vor allem mit Fragen der IT-Sicherheit, dem Datenschutz und dem Gebiet der Digitalen Forensik.

Die nächsten (öffentlichen) Termine:

 

 

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Datenschutz in der digitalen Praxis - Zahnmedizin up2date 3-2016 - erschienen im Thiemeverlag Juni 2016

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„Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts“ ist ein viel zitiertes Statement, welches in jüngerer Vergangenheit an den unterschiedlichsten Stellen und in den verschiedensten Branchen immer wieder zu hören ist. Manchmal wird anstelle des Begriffs „Gold“ auch von „Rohöl“ gesprochen – so oder so ein offenbar wertvoller und mit endlicher Menge zu findender Schatz. Ein Schatz, den es zu hüten und zu schützen gilt und, wenn man es genauer betrachtet, im Fall von digitalen Daten in scheinbar unendlicher Fülle generiert werden kann bzw. vorkommt.

So ist es nicht verwunderlich, wenn man landläufig von Datenschutz spricht, wenn es darum geht, Daten vor Missbrauch, Diebstahl und Verlust zu sichern. Und in Deutschland fühlt man sich in dieser Beziehung sofort gut aufgehoben, da unsere Datenschutzgesetze als die schärfsten weltweit gelten.

Ist dem tatsächlich so und fühlen wir uns mit unseren digitalen Daten tatsächlich zurecht sicher? Oder werden hier unterschiedlichste Aspekte und Anforderungen in einen Topf geworfen? So viel sei vorab verraten: Die Antworten auf diese Fragen lauten: Nein, digitale Daten sind alles andere als sicher und ja, hier wird einiges durcheinandergeworfen bzw. unzulässig vereinfacht.

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, dem sei der Fachartikel "Datenschutz in der digitalen Praxis - Zahnmedizin up2date 3-2016" von Dipl.-Ing. Thomas Käfer, M.Sc. empfohlen, der im Juni 2016 im Verlag Thieme erschienen ist: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/journal/10.1055/s-00000150

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