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Käferlive Blog

No news are bad news! In diesem Sinne berichtet das Team von KaeferLive im Blog regelmäßig über Neuerungen, Interessantes und wichtige Nachrichten aus der IT-Szene. Stay tuned!

Berichterstattung im WDR Fernsehen am 08.05.2015

Berichterstattung im WDR Fernsehen am 08.05.2015

Am 08.05.2014 berichtete das WDR Fernsehen im Rahmen der Aktuellen Stunde in der Lokalzeit Aachen zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr über unser Forschungsprojekt Car-Forensics und die Zusammenarbeit mit der FH-Aachen.

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eCall final verabschiedet

Nun hat das EU-Parlament die eCall-Richtlinie - wie erwartet - formal verabschiedet. Die Berichterstattung darüber zeugt von viel Unwissenheit (der Reporter) und schürt Ängste. Dies wiederum nicht ganz unbegründet, denn von offizieller Seite gibt es relativ wenig belastbare Informationen zu eCall und die Richtlinie lässt den Automobilherstellern relativ viel Freiheiten, wie man das eCall-System in eigene Telematikdienste integrieren kann. Vor allem dadurch eröffnen sich die Missbrauchsszenarien. eCall ist daher eines der nächsten Themen, die wir im Rahmen der Forschungsarbeit Car-Forensics näher beleuchtet werden.

Unterstützen Sie uns dazu auf https://www.sciencestarter.de/car-forensics

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Veröffentlichung zum Thema Car-Forensics in der Zeitschrift Mobile Business 03-2015

In der Ausgabe 3.15 der Zeitschrift Mobile Business geht es unter anderem um das Thema Car-IT und das Versenden von Daten aus modernen Kfz. Ab Seite 28 gibt es dazu auch Statements und Einschätzungen aus der Forschungsarbeit Car-Forensics von Thomas Käfer.

Einen Online-Auszug und Infos zum Bezug gibt es hier:

http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/sensorik-in-automobilen-sammelt-daten-10384/

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Auto Motor Sport Kongress 2015

Am 09.04.2015 fand in Stuttgart der Auto Motor Sport Kongress "Mobilität der Zukunft" statt. Neben aktuellen Visionen, wie das Fahren in der Zukunft aussehen soll, wurde nun - wenn auch noch recht oberflächlich und im Detail verkürzt - über IT-Sicherheit im Automobil debattiert. Ein erster Ansatz, der grundsätzlich zu begrüßen ist. Über Inhalte müssen wir noch einmal reden...

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Sicherheitspanne: Zwei namhafte Unternehmen patzen beim Speichern von Passwörtern

Die Verwunderung war groß, als ich vor einigen Tagen vom Veranstalter einer Messe per Briefpost angeschrieben wurde und ich mich für die Teilnahme an einer Eröffnungsfeier registrieren sollte. Auf dem Brief entdeckte ich das mir wohlbekannte und einige Tage zuvor online eingegebene Passwort im Klartext abgedruckt wieder.

Ich sollte mich nun mit der ebenfalls abgedruckten Kennung im Online-System des Messeveranstalters anmelden und meine Teilnahme bestätigen. Als besonderen Service bot man mir als Option an, das Schreiben einfach mit einem entsprechenden Kreuzchen versehen per FAX an den Messeveranstalter zurückzusenden. Damit nicht genug. Hatte man als Benutzer sein Passwort (und / oder seine Benutzerkennung) vergessen, so konnte man sich dieses über einen Klick im Anmeldeprozess des Online-Systems per E-Mail zusenden lassen. Auch hier wurden Kennung und Passwort zusammen und vollkommen unverschlüsselt übertragen.

Auch ein großer deutscher Technologie-Verein machte bis Ende 2014 einen vergleichbaren Fehler. Als ich mein Passwort für das Login der ePaper-Ausgabe der Mitgliederzeitung vergessen hatte, auf den Link "Passwort vergessen" klickte und ich ? so wie sich herausstellte ? per E-Mail um den Passwort-Rest bitten musste, sandte mir ein Sachbearbeiter Kennung und das von mir damals eingegebene Passwort im Klartext per E-Mail zu. Beide Verfahren entsprechen aus mehreren Gründen nicht dem Stand der Technik und sind aus IT-Sicherheitssicht vollkommen indiskutabel.

Man vertraut als User darauf, dass Passwörter nicht ausgelesen werden können, denn sie sind nach herrschender Meinung grundsätzlich gehashed/verschlüsselt abzuspeichern. Hierbei wird durch ein Verfahren (Falltüralgorithmus) das Passwort bei der Eingabe so zerhackt (Hash), dass man den Hash-Wert nicht mit verhältnismäßigem Aufwand auf das eigentliche Klartext-Passwort zurückführen kann. In der Datenbank wird dann nur der Hash-Wert gespeichert. Bei einem erneuten Login wird das Passwort wieder mit demselben Algorithmus zerhackt und dessen Hash-Wert mit dem gespeicherten verglichen. Stimmen beide Hash-Werte überein, weiß das System, dass das eingegebene Passwort richtig ist. Damit wird verhindert, dass ein Angreifer, der sich unberechtigt Zugang zur Datenbank verschafft hat, die Passwörter im Klartext auslesen und für andere Zwecke missbrauchen kann. Zudem wird sichergestellt, dass auch berechtigte Benutzer ein Passwort nicht auslesen und damit Missbrauch betreiben könnte.

Und dann versendet man nicht gehashte Passwörter auch nicht unverschlüsselt per E-Mail. Um ein solches Passwort im Datenstrom im Internet mitlesen zu können, braucht man nicht bei der NSA angestellt zu sein. Das kann jeder, der kurzfristig Zugriff auf die unverschlüsselt übertragenen  bzw. abgelegten Nachrichten bekommt.

Beide Unternehmen haben u.a. auf meine Intervention die Verfahren zwischenzeitlich deaktiviert bzw. umgestellt. Eine Hinweispflicht (nach BDSG oder TMG) gegenüber den Betroffenen bzw. der Datenschutzaufsichtsbehörde darüber, dass sie die Passwörter kennen und zumindest zeitweise unverschlüsselt gespeichert und auf Anforderung auch unverschlüsselt verschickt haben, sehen beide Institutionen nicht. Das mag bei gemäß der Gesetzestexte rechtskonform sein ? mit der Einhaltung von IT-Sicherheitsgrundregeln sowie einem kundenorientierten und verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen personenbezogenen bzw. Zugangs-Daten hat das m.E. jedoch wenig bis gar nichts zu tun.

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